Manchmal fehlst du mir.

Du fehlst mir manchmal.

Ich hab dich vermisst. Ich habe uns vermisst. Ich habe den Sommer vermisst. An all diesen Regentagen. An Diesen Juniabenden am Schreibtisch, obwohl man eigentlich am Lagerfeuer sitzen sollte. An allen verplanten Wochenenden, die ich nicht mit dir verbringen konnte. In all den Gewitterstunden, in denen man die Wohnung besser nicht verlässt.

Du fehlst mir manchmal, wenn ich im Büro bin. Oder unterwegs. Oder einfach so zwischendurch. Weil du immer so entspannt bist, und so beruhigend. Weil du immer und für alles eine Lösung bist. Weil du mir gut tust und mich erdest, wie kein anderer. Weil deine Tür immer offen ist und du mir zeigst, worauf es wirklich ankommt: Auf Wasser, Luft und warmes Licht. Du bist so unkompliziert und verzeihst mir so manchen Fehler. Du bringst mich zum Lachen und spendest Trost. Je nach dem. Du füllst meinen Kühlschrank und versorgst mich mit Vitaminen – Das ist deine Stärke.

Der Frühling hat dich grau gemacht, zu viel Regen, zu wenig Licht. Doch jetzt, im Juli, bringen dich die Sonnenstrahlen endlich zum Leuchten. Heute Abend strahlst du wieder. Endlich. Ach Garten, ich habe dich vermisst.

Manchmal fehlst du mir.